Immobilie bewerben

Wie Sie Ihre Immobilie bewerben können

(© Andreas Aigner, 19.10.2016)

Inzwischen haben Sie alle Verkaufsvorbereitungen abgeschlossen und jetzt möchten Sie endlich loslegen. Nur – wie können Sie geeignete Kaufinteressenten auf Ihre Immobilie aufmerksam machen? Was sollten Sie dabei beachten?

Haus zu verkaufen

© VRD – Fotolia.com

Werbung für Ihre Immobilie

Profis erstellen dazu einen sogenannten Marketingplan. Der besteht aus vier Teilen:

  • Produkt (Ihre Immobilie)
  • Preis (Ihr Angebotspreis)
  • Kommunikation („Werbung“)
  • Vertriebsweg (Sie – nachdem Sie von privat verkaufen möchten)

Nachdem die Bereiche Produkt, Preis und Vertriebsweg bereits feststehen, sollten Sie sich dem Bereich Kommunikation gebührend widmen. Schließlich möchten Sie mehrere zahlungskräftige Kaufinteressenten finden, um aus deren Angeboten das Beste für sich auswählen zu können.

Für die Bewerbung Ihrer Immobilie stehen Ihnen einige Wege zur Verfügung, zum Beispiel:

  • Mundpropaganda im Freundes- und Bekanntenkreis
  • Nachbarschaftswerbung (persönlich, Brief oder Handzettel)
  • Inserat in Zeitung und / oder Werbeblatt
  • Werbung auf einem Internetportal
  • Verkaufsschild an der Immobilie
  • Exposé („Verkaufsprospekt“) der Immobilie auf Anfrage versenden

Um möglichst viele Kaufinteressenten zu erreichen, sollten Sie gleichzeitig mehrere Werbewege nutzen. Das hat für Sie den Vorteil, dass Ihr Angebot breiter gestreut wird. Sie erreichen so mehr Interessenten gleichzeitig. Würden Sie dagegen Ihre Immobilie beispielsweise nur per Nachbarschaftswerbung oder Mundpropaganda bewerben, erhalten Sie vielleicht nur ein oder zwei ernsthafte Gebote. Ob diese Ihren Preisvorstellungen nahekommen, ist eine andere Frage.

Je mehr Gebote Sie erhalten, desto wählerischer können Sie sein. Sie sind also nicht nur einem Interessenten „ausgeliefert“. Denn der erhält durch zu wenig Konkurrenz mehr Verhandlungsmacht. Dagegen sind Sie bei vielen Kaufwilligen in der besseren Verhandlungsposition. Und die wollen Sie ja erreichen, um einen für Sie bestmöglichen Preis zu erreichen.

Was muss alles in einer Immobilien-Verkaufsanzeige enthalten sein?

Versetzen Sie sich in die Lage eines potenziellen Käufers: Was würde Sie ansprechen? Wie könnte man Ihre Aufmerksamkeit erregen? Worauf würden Sie als Käufer wert legen? Wie kann Ihre Anzeige aus der Fülle der Werbung bzw. Immobilienwerbung herausstechen? In aller Regel ist es vernünftig, ansprechende Fotos, Farbe und prägnante Formulierungen zu benutzen. Eine Headline oder Überschrift, die die Neugierde auf Ihr Objekt lenkt, führt ebenfalls zu mehr Aufmerksamkeit. Allerdings bleiben Sie dabei bitte bei der Wahrheit, ein renovierungsbedürftiges Haus als „Schmuckkästchen“ anzubieten, führt sicher in die falsche Richtung.

Grundsätzlich sollte in einer Anzeige folgendes enthalten sein:

  • Art der Immobilie,
  • Lage,
  • Baujahr,
  • Anzahl und Art der Zimmer
  • Wohnfläche,
  • Grundstücksfläche (bei Häusern),
  • Kaufpreis,
  • Bezugszeitpunkt für den Käufer,
  • Daten des Energieausweises (gesetzlich vorgeschrieben),
  • Kontaktdaten Verkäufer

Folgende Pflichtangaben müssen Sie in Ihrer Werbung aufnehmen, wenn Sie Ihre Immobilie in kommerziellen Medien bewerben (§ 16a EnEV 2014). Ansonsten kann ein Bußgeld drohen.

  • Art des Ausweises (Bedarfs- oder Verbrauchsausweis)
  • Wert des Endenergiebedarfs oder Endenergieverbrauchs für das Gebäude
  • die wesentlichen Energieträger der Heizung
  • Baujahr des Gebäudes (im Energieausweis angegeben)
  • Energieeffizienzklasse

Wenn Ihnen das alles zu viel Arbeit ist und Sie lieber professionell Ihre Immobilie vermarkten lassen möchten, sprechen Sie mich gerne darauf an => Kontakt

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